Prof. Dr. Bernhard von Barsewisch

> geboren am 18. April 1935 in Kl. Plasten, Krs. Waren/Mecklenburg, Vater: Karl Henning von Barsewisch, damals Geschäftsführer einer Siedlungsgesellschaft, im Zweiten Weltkrieg Generalmajor der Luftwaffe, später Import/Exportkaufmann und Inhaber des Bankhauses Lücke & Lemmermann in Hannover, Mutter: Elisabeth, geb. Gans Edle Herrin zu Putlitz aus Groß Pankow, später Agrarjournalistin. 1941–1945 Volksschule in Perleberg, auch längere Aufenthalte im 15 Kilometer entfernten Groß Pankow. Flucht im März 1945 nach Oedelum bei Hildesheim. Seit 1946 Freie Waldorfschule Hannover, Abitur auf der Waldorfschule Hamburg 1954. Studium, anfänglich Biologie, dann Humanmedizin, hauptsächlich in Hamburg mit zwei Semestern in Berlin. Staatsexamen Dezember 1960 in Hamburg, Promotion 1961, Medizinalassistentenzeit Hamburg, München, Berlin und Heidelberg, dort 1964 Assistent des Pathologischen Instituts. Ophthalmologische Ausbildung an der Augenklinik der Universität Essen 1965–1968 unter Meyer-Schwickerath. 10 Jahre Oberarzt der Universitäts-Augenklinik an der Ludwig-Maximilians-Universität. Habilitation 1972 über das Thema »Die Netzhautblutungen des Neugeborenen«. Apl-Professor 1978. Im selben Jahr leitender Belegarzt der Augenklinik Herzog Carl Theodor. In 15 Jahren erhebliche Umstrukturierung der traditionsreichen Klinik sowohl in organisatorischer als auch baulicher Hinsicht. 1990/91 Übernahme des als Außenstelle des Kreiskrankenhauses Pritzwalk genutzten ehemaligen Gutshauses Groß Pankow/Prignitz. 1992 Beginn der Umstrukturierung und des Ausbaus als Augen-Tagesklinik Groß Pankow mit Ocumed-Gästehaus: Eröffnung 15. September 1993. 2003 Offizielles Ausscheiden aus der Gemeinschaftspraxis Augen-Tagesklinik Groß Pankow.

Publikationen:
»Perinatel Retinal Hemorrhages«
»Geschichte der Augenklinik Herzog Carl Theodor«
»Unterglasurblau gemaltes Porzellan«, »KERAMOS« 121, 1989
Bernhard von Barsewisch und Arnulf Stoeßel »Unterglasurblau-Malerei«
Herausgeber des Neudrucks von Gustav zu Putlitz: »Mein Heim«, Berlin 2012
Zusammen mit Torsten Foelsch Ausstellungskatalog: »Lächelnde Blumen des Friedens«
Bernhard von Barsewisch und Torsten Foelsch: »Sieben Parks in der Prignitz«, Berlin 2013
»Vom Kochen und Leben in märkischen Gutshäusern«, Berlin 2016
Personengeschichtliche Arbeiten veröffentlicht in den Jahresberichten des Altmärkischen Vereins fürVaterländische Geschichte zu Salzwedel sowie in den Jahresberichten des Vereins für die Geschichte der Prignitz.

Mein Heim von Gustav zu Putlitz > Gustav zu Putlitz war in der Zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein vielgelesener Schriftsteller. Seine Märchenerzählungen erreichten märchenhafte Auflagen und die zahlreichen Lustspiele deckten den Bedarf nach angenehmer Unterhaltung. > 2., durchgesehene und erweiterte Auflage 2012, 176 Seiten, 42 Abbildungen, broschiert, 14,8 x 21,0 cm, Euro 11.80, ISBN 978-3-930388-28-8

Sieben Parks in der Prignitz von Bernhard von Barsewisch und Torsten Foelsch > In dem hier vorliegenden schönen Band wird an konkreten Beispielen von sieben in der Prignitz gelegenen Parks der Famile Gans zu Putlitz gezeigt, was daraus geworden ist ... > 2., überarbeitete Auflage 2013, 112 Seiten, 86 Abbildungen und 10 Pläne, Klappenbroschur, 14,8 x 21,0 cm, Euro 7,90 ISBN 978-3-930388-32-5

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