Das zerstörte Schöneberg

21,95 EUR

Gudrun Blankenburg · Irene von Götz
Das zerstörte Schöneberg

Ruinenfotos von Herwarth Staudt

In Zusammenarbeit mit den Museen Tempelhof-Schöneberg

Der Rauch über der Berliner Ruinenlandschaft war verzogen. Trümmerfrauen hatte ganze Arbeit geleistet, Kriegsschutt war ordentlich an Straßen aufgehäuft und wuchs zu Trümmerbergen heran. Der Umgang mit den leeren Ruinen, die dem Wiederaufbau Berlins im Wege standen, veranlasste die Baulenkungsämter von Schöneberg, Neukölln und Zehlendorf zu einer fotodokumentarischen Auflistung der zerstörten Häuser.
Per Dienstauftrag fuhr der Tempelhofer Berufsfotograf Herwarth Staudt zwischen 1949 und 1957 systematisch Schöneberger Straßenzüge ab und hielt Hunderte von Ruinen und Trümmergrundstücken mit seiner Rolleiflex fest.
5 000 katalogisierte Fotoarbeiten seines Schöneberger Dienstauftrags übergab Herwarth Staudt 1988 dem Archiv Schöneberg. Sie stellen heute für die Öffentlichkeit einen unwiederbringlichen Wert dar.
Die Autorin Gudrun Blankenburg folgt dem Lebensweg des Fotografen Herwarth Staudt und würdigt sein historisches Fotowerk, ohne das wir heute keinen Einblick mehr hätten auf das von den Bomben zerstörte Berlin-Schöneberg.

1., Auflage 2015, 192 Seiten, mit zahlreichen Fotos, 17,1 x 24,0 cm, Klappenbroschur, Euro 21.95
ISBN 978-3-930388-97-4

Der Titel ist leider vergriffen.

Die Autorinnen

Gudrun Blankenburg, geboren 1939 in Berlin, Buchhändlerin, Bibliothekarin, Publizistin und Stadtführerin. Mit ihren Publikationen bleibt sie immer thematisch in ihrer Heimatstadt Berlin:
Jeanne d’Arc der Hauptstadt. Roman. Berlin: Ullstein Verlag. 1997
Friedenau – Künstlerort und Wohnidyll. Die Geschichte eines Berliner Stadtteils. Berlin: Frieling Verlag. 2006
Das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg. Leben in einem Geschichtsbuch. Berlin: hendrik Bäßler verlag · berlin. Berlin: 1.–4. Auflage 2010 bis 2016

Dr. phil. Irene von Götz, Historikerin, studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Freiburg, Madrid und Berlin. 2007 promovierte sie am Zentrum für
Antisemitismusforschung der TU Berlin über die Geschichte der frühen Konzentrationslager in Berlin. Unter anderem kuratierte sie für das Deutsche Historische Museum die Ausstellung „Deutsche und Polen – 1. 9. 1939„ und für die Museen Tempelhof-Schöneberg die Dauerausstellung im Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße sowie die Ausstellung „Im Visier der Stasi – Aktivitäten des DDR-Geheimdienstes rund um das Rathaus Schöneberg„.

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