Dietrich von Stechow

8,95 EUR

Mario Müller
Dietrich von Stechow
Bischof von Brandenburg und Freund Kurfürst Friedrichs II.

Am 19. November 2013 jährt sich der 600. Geburtstag Kurfürst Friedrichs II. von Brandenburg, genannt der Eiserne (1413–71). Einer seiner wichtigsten Begleiter, Berater und auch Freund war Dietrich von Stechow, der 37. Bischofs des Brandenburger Bistums (1459–72), das im Jahr 948 von Kaiser Otto dem Großen gegründet worden ist. Dietrich ist ein bemerkenswertes Beispiel, wie sich Mitglieder brandenburgischer Adelsfamilien in den Dienst der verschiedenen Landesherren, in seinem Fall der seit 1411 in der Mark regierenden Hohenzollern, stellten, ohne ihre eigenen Interessen, die ihr Amt oder ihr Eingebundensein in einen Familienverband mit sich brachten, dabei außer Acht zu lassen. Von diesem Spannungsverhältnis ist das politische Wirken Dietrichs gekennzeichnet. Dietrich von Stechow war nicht nur ein einflussreicher politischer Ratgeber seines Kurfürsten, sondern als Bischof von Brandenburg zugleich geistlicher und auch weltlicher Souverän, das heißt eine eigenständige politische Kraft und Persönlichkeit. Das zeigt sich in erster Linie in der von ihm neu gestalteten Bischofsresidenz Burg Ziesar, wo er mit der von ihm errichteten Kapelle nicht nur seine Grablege errichtete, sondern seiner politischen Stellung eine architektonisch-repräsentative Gestalt verlieh. Zudem schuf er mit der Kapelle ein bedeutendes sakrales Bauwerk des Spätmittelalters in Nordostdeutschland, das die Besucher bis heute fasziniert und in ihren Bann zieht. Das vorliegende Buch beschreibt das Leben und die Aufgaben Dietrichs und gibt einen anschaulichen Überblick zu den politischen Ereignisse und Entscheidungen in dieser Zeit, an denen er zum Wohl der Mark und des Bistums Brandenburg entscheidend beteiligt war.

1. Auflage 2013, 12,0 x 21,0 cm, 88 Seiten, 26 Abbildungen und 4 Karten, Broschur
Euro 8,95
ISBN 978-3-930388-79-0

Mit dieser Urkunde vom 11. Juni 1462 bestätigte Bischof Dietrich die Inkorporation der Pfarrkirche des Dorfes Berge, die einst zum Stift Hildeburgerode (bei Sangerhausen) in der Diözese Halberstadt gehörte, in sein Bistum.
Domstiftsarchiv Brandenburg.

Dr. Mario Müller

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